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Die Erstellung einer Totenmaske geht auf eine jahrtausende alte Tradition vieler Kulturen zurück und gewinnt zunehmend an Popularität.
Das Wesentliche des Trauerprozesses ist der Ausdruck der eigenen Trauer. Das Betrachten und die Berührung des letzten Gesichtsausdruckes kann für die Hinterbliebenen eine große Hilfe bei der Trauerarbeit sein und es erleichtern, den Verlust anzuerkennen. Durch die Totenmaske bleibt der letzte, unwiederbringliche Gesichtsausdruck des geliebten Verstorbenen erhalten.
Falls Sie zur Würdigung des Verstorbenen einen Schrein errichten möchten, sollten Sie die Maske oder auch andere verwendete Gegenstände wie Kerzen oder Blumen mit Liebe und Achtsamkeit auswählen und arrangieren. Es kann Ihnen helfen, Feiertage und Jahrestage ohne den geliebten Menschen durchzustehen, die man ohne seine Anwesenheit nur schwer oder gar nicht feiern kann.
Es kann ein berührendes Ritual beim Loslassen des geliebten Menschen sein, da man sich zumindest noch die Kostbark des letzten Antlitzes "festhalten" kann, was dazu beiträgt, den Schmerz über den Verlust leichter zu ertragen. Dem Verstorbenen wird ein Andenken und eine bleibende Erinnerung bewahrt. Mit Hilfe der Maske kann dieses erspürt bzw. nachgespürt werden.
Im Gegensatz zur Fotografie ist die Totenmaske dreidimensional erfassbar, da jede Pore und Falte, also das gelebte Leben widerspiegelt und somit auch feinste Gesichtsstrukturen und alle "Lebenslinien" sichtbar bleiben.
Die Berührung und der Anblick des letzten Gesichtsausdruckes kann Trost und Andacht sein, die Erinnerung wird erhalten und bleibt lebendig, denn der Gesichtsabguss des Verstorbenen stellt ein unverfälschtes Abbild des Gesichtes dar.
Die Maske wird nach Absprache mit den Angehörigen in Zusammenarbeit mit der Firma Körper + Form gegossen und gestaltet. |
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